Singen im Michaelisholz am 15.12. 2011

Gestern war nur der Abschluss eines sehr erfolgreichen Chorjahres. Mit unserem Singen im Altenheim, welches auch schon eine lange Tradition ist, konnten wir den Bewohnern dort im Michaelisholz die frohe Weihnachtsbotschaft bringen. Wie schon bei den vergangenen Auftritten führte uns Volker gekonnt und besonnen durch das Programm. Von „Macht hoch die Tür“ über „Es ist ein Ros entsprungen“ bis hin zum „Trommellied“ reichte unser Repertoire und 27 Sänger gaben noch einmal ihr Bestes, um dann in die verdienten Weihnachtsferien zu gehen. Es ist immer wieder schön, in leuchtende Augen zu sehen und zu spüren, dass unsere Freude beim Singen in die Herzen der älteren Menschen geht. Vielen Dank allen Sängern, die mit Treue und Hingabe zu unseren vielen und auch unterschiedlichen Auftritten kommen und ich wünschen ihnen und ihren Frauen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein friedvolles Jahr 2012.

 

Hans-Georg Fischer, Naumburg

 

 

 

                      Singen im Altenheim "Henry Dunant"                          am 10.12. 2011

Es gehört zur Tradition unseres Claudius-Männerchores, dass wir alljährlich im Advent für die Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegeheims "Henry Dunant" in Naumburg singen. Dabei bieten wir für die alten und pflegebedürftigen Menschen immer Ausschnitte aus unserem Konzertprogramm vom 1. Advent. Am Vortag des 3.Advent sangen wir in einer ausgeglichenen, aber nicht vollen Besetzung 12 unserer Advents- und Weihnachtslieder unter der Leitung unseres "alten"  Dirigenten Paul Symann. Dieser hatte sich gern zur Verfügung gestellt, da er sich quasi auf der Durchreise zwischen Hannover und Weimar befunden hat und unser neuer Leiter, Volker Söllner, ausnahmsweise nicht zur Verfügung stand. Paul dirigierte uns gern und wie immer schwungvoll, rezitierte auch zwischendurch schöne passende Weihnachtslyrik und moderierte locker. Es war für uns alle wieder schön, dass unsere Zuhörerinnen und Zuhörer offensichtlich Freude an unseren Darbietungen hatten und wir wieder die Gewissheit mit nach Hause nehmen konnten, ein wenig Freude gebracht zu haben. Hier und da, nicht nur bei den Bewohnern sondern auch bei den Pflegerinnen, belohnte uns für unserem Lieder neben dem Applaus auch ein kleines Leuchten in den Augen und ein Lächeln auf den Gesichtern.

 

Jürgen Riesebeck, Naumburg

 

 

Adventskonzert am 27.11. 2011

Das Programm geschickt gegliedert

 

Eine schöne Tradition ist das alljährliche Konzert des Naumburger Claudius-Männerchores zum ersten Advent in der Kirche St. Marien-Magdalenen in Naumburg. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung waren neben den eigentlichen Proben viele Vorbereitungen nötig, um das Konzert zu dem Anziehungspunkt zu machen, der es immer wieder ist. Auch in diesem Jahr strömten die Zuhörer in die mit weiteren Stühlen ausgestattete und weihnachtlich dekorierte Kirche, darunter auch 20 Gäste aus Bamberg. Schnell auf neuen Leiter eingestellt. Der Chor und sein neuer Leiter Volker Söllner, Student der Schulmusik an der Musikhochschule „Franz List“ in Weimar, haben sich in der kurzen Zeit ihrer Zusammenarbeit bemerkenswert aufeinander eingestellt. Der Chorleiter führte selbst durch das fast zweistündige, auch durch Gäste sehr abwechslungsreiche und thematisch geschickt gegliederte Programm. Die schönsten, traditionellen Weihnachtslieder wie „Süßer die Glocken nie klingen“, „Es ist ein Ros entsprungen“, „Stille Nacht, heilige Nacht“ wurden alle in vierstimmigen Chorsätzen dargebracht. Die Freude am Musizieren war spürbar. Und festliche Stimmung verbreitete sich schon durch das geschickte Einmarschieren des Chores mit dem Gesang von „Dona nobis pacem“ – auch schon gute Tradition. Entgegen mancher (unschöner) Gewohnheiten, gerade von Männerchören, Tempi zu verschleppen und Einzeltöne unnötig zu forcieren oder andächtig mit schwülstig zu verwechseln, war zu hören: All das macht der Claudius–Männerchor eben nicht. Die Tempi waren des öfteren überraschend zügig und dadurch die Aussage mit schlanker Stimmführung befreiend fröhlich und frisch. Der Text war zu jeder Zeit und durch alle sehr schön ausgewogenen Stimmen hindurch verständlich. Und gab es bei „Zur Weihnacht“ von Rudnick Dissonanzen, die nicht in den Noten standen, so wurde durchgezogen und nach dem Ende der Strophe nahtlos, richtig und gut neu eingesetzt. So löst man das! Zwei als Gäste des Chores im Konzert agierende Künstler - Clemens Bernhard Winter aus Herrnhut (Akkordeon) und Tobias Weishaupt (Schauspieler am Theater Naumburg) - setzten noch wesentliche Akzente im Programm. Clemens B. Winter studiert Akkordeon in Wuppertal. So kamen die Zuhörer in den Genuss, klassische internationale Akkordeon–Literatur zu hören . Moderne Musik des Finnen Petri Makkonen stand neben der des Russen Wladislaw Solotarjow. Beide haben die Akkordeonmusik revolutioniert und das Instrument zu völlig neuen Stimmungsbildern mit Vibrato, Cluster und Tremolo hingeführt. Das war ein seltenes Hörerlebnis - geheimnisvoll, fantastisch und ästhetisch. Auch der Weihnachtsgeschichte, - einem Teil aus „Der kleine Lord“ von Burnett, lauschten die Zuhörer andächtig. Englisch gekleidet und auf einem großen Lehnstuhl sitzend, las Tobias Weishaupt und versetzte die Zuhörer gekonnt an das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Mit der eingeforderten Zugabe - einem tschechischem Choral, dem „Trommellied“ - verabschiedeten sich die Sänger vom Publikum.

 

Ein gelungenes Konzert.

 

Stephanie Lotze, Naumburger Tageblatt

 

 

Die erste Naumburger Kulturmesse am 18./19. 11. 2011

Wer diese Idee einer Naumburger Kulturmesse geboren hat, ist nicht wichtig, wichtig allein ist, dass sie stattgefunden hat. Seit Monaten lief die Planung dieses Ereignisses, das Kulturmanagement der Stadt Naumburg machte sich zusammen mit einigen Künstlern, Enthusiasten und Interessenten daran, ein vollkommen neues Gebiet zu erkunden: Eine Messe der Naumburger Kulturvereine! Eingeladen waren sie alle, ob nun Briefmarken-sammler, Tanzgruppen, Schüler der Musikschule oder trommelnde Zeitgenossen, um nur einen Bruchteil der dann ausstellenden und auftretenden Vereine zu nennen. Auch wir als Chor haben die Chance genutzt, uns in der Öffentlichkeit zu präsentieren, durften sogar am Freitagabend mit unserem Gesang die ganze Veranstaltung als einer der ersten Vereine eröffnen. Mitten in  unseren Proben zum Adventskonzert war der Zeitpunkt der Messe vielleicht nicht 1000%ig günstig, aber einem gestandenen Claudiussänger sollte das nicht abhalten, auch diesen wahrzunehmen. Immerhin konnten es 22 oder gar 23 Sänger einrichten. So haben wir folgende Lieder zu Gehör gebracht: „Frisch gesungen“ / „Aus der Traube in die Tonne“ / „Trösterin Musik“ / „Brüder, reicht die Hand zum Bunde“ und „Im Weinparadies“. Der Beifall, die Aufmerksamkeit und das Dankeschön der Veranstalter sprachen dafür, dass es ein gelungener Auftritt des Chores war. Am Samstag hatten wir dann wieder Dienst: Zum einen an unserem Stand, der übrigens liebevoll und mit viel Informationsmaterial aufgebaut war, und zum anderen durften wir wieder singen. Immerhin konnten an diesem Termin mehr Männer als noch am Freitag teilnehmen. So waren es 25, 26 oder auch 27 Sänger, die folgende Lieder sangen: „Aus der Traube in die Tonne“ / „Oj-ja!“ / „Mala moja“ und „Der Jäger Abschied“. Wieder erhielten wir viel Beifall. Ich denke, dass das ein ganz wichtiger Auftritt für uns als Chor war. So waren wir auch Teil dieser sehr interessanten Messe. Unser Informationsstand war dann bis zum Ende der Veranstaltung immer besetzt und wir konnten viele Besucher in Gesprächen über die Arbeit unseres Chores informieren. Vielen, vielen Dank an die treuen „Standbesetzer“!! Vielen Dank auch an Volker, der mit seiner einfühlsamen und mit der Liederkommission abgestimmten Liedauswahl es immer besser versteht, die Stärken des Chores heraus zu arbeiten. Auch sei allen Sängern gedankt, die wieder einmal ihre Freizeit für diesen Auftritt genutzt hatten. Der Tag, die ganze Kulturmesse waren interessant, lohnenswert und abwechslungsreich. Man glaubt ja gar nicht, wie vielfältig unser Kulturleben in Naumburg ist. Hoffentlich heißt es dann im nächsten Jahr wieder „Wir laden ein zur zweiten Naumburger Kulturmesse“ und dann wäre es schön, wenn es noch paar mehr Männer möglich machen könnten, diesen Termin wahrzunehmen.

 

Hans-Georg Fischer, Naumburg   

   

 

Gründungsfest - 180 Jahre CMC am 29.10. 2011

Mit gespannter Vorfreude machten sich meine Frau und ich auf zum Jubiläumsfest im "neu  erstandenen"  " Halleschen Anger." Gespannte Vorfreude insofern, dass wir "Aphrodites Töchter" noch nicht kannten und ebenso gespannt waren, wie sich der "Hallesche Anger" seinen Gästen präsentieren würde. Nachdem die Sänger unter der Leitung unseres neuen Chorleiters Volker Söllner ihre Gäste mit drei Liedern begrüßt hatten (das waren: Das Lied; Das Trinklied und Frisch gesungen), wurden die Gäste vom Vorsitzenden Jürgen Schmidt herzlich willkommen geheißen. Jürgen stellte dem Publikum unseren neuen Chorleiter Volker Söllner vor, und bat dann Paul Symann, unseren bisherigen Chorleiter, nach vorn, um ihn offiziell zu verabschieden, da uns Paul leider aus beruflichen Gründen  verlassen musste. Jürgen überreichte unserem Weinkenner Paul  zum Abschied dann noch ein Gebinde Saale-Unstrut – Wein, dazu eine Weinstock-Patenschaft „hier ab vier“ von der Stadt Freyburg. Sichtbar bewegt bedankte sich Paul für die herzlichen Abschiedsworte und  äußerte sein tiefes Bedauern darüber, dass er seine Tätigkeit in seinem Chor, der ihm sehr ans Herz gewachsen ist, gezwungenermaßen beenden musste. Danach brachte der Chor unter der Leitung von Paul noch einige Ohrwürmer aus unserem Repertoire zu Gehör. Paul übergab daraufhin den Stab symbolisch an den neuen Chorleiter Volker Söllner und wünschte ihm viel Freude und Erfolg mit den Claudiusmännern. Der würdige Rahmen des 180- jährigen Jubiläums des Chores wurde von Jürgen Schmidt für eine Ehrung verdienstvoller Sänger des Chores genutzt. So wurden Eberhard Pleßgott und Peter Schleich für ihre 30 bzw. 20-jährigeMitgliedschaft im Claudius-Männerchor geehrt. Nach dem offiziellen Teil konnten nun " Aphrodites Töchter" in Aktion treten, und mit ihrer Swingmusik der dreißiger und vierziger Jahre des vorigen Jahrhunderts brillieren. Das war einfach spitze und es konnte nach Herzenslust getanzt werden. Der Beifall der Gäste fiel entsprechend aus! Als Zwischenakt trat noch eine junge Show -Gruppe auf, die sich redlich mühte, die Gäste zu unterhalten. Eine musikalische Einlage eines Sängers, Rolf Fritz – seit einigen Wochen neu im Chor, darf nicht unerwähnt bleiben. Mitreißend, brillant – der Saal stand Kopf. Zum Schluss möchte ich nicht vergessen, den neu eröffneten "Halleschen Anger" zu erwähnen. Die Ausgestaltung der Räume ist ansprechend, das Serviceteam kann noch besser  werden und leider ist das Preis- Leistungs-Verhältnis jenseits von Gut und Böse. Ein Wermutstropfen zu guter Letzt: Da wir nicht allein im Saal waren, wurden wir durch laute Gespräche einer fremden Gästegruppe unschön gestört, insbesondere während des offiziellen Teiles - schade!

 

Rolf Leich, Naumburg

 

 

Kirschfestsingen am 24. 6. 2011

Als wir uns „im Kreis der Lieben“ getroffen hatten, Paul noch immer freudiger Hoffnung ist (er wird Vater, hört, hört!), sich alle Sänger des Claudius-Männerchores rechtzeitig auf den letzten Choreinsatz vor der verdienten Sommerpause „besannen“ warten wir jetzt auf den „Herbst“ - denn da muss man trinken. Das natürlich auch im Frühling; im Sommer und im Winter. Also IMMER!

 

Nun darf niemand denken oder annehmen, wir sind alles lustige Trinkgesellen, nein, wir singen auch. Und wenn, dann gut. Das gestrige Publikum im Bürgergarten, die anderen Chöre und verdiente Sänger im Ruhestand waren jedenfalls dieser Meinung. Und sie hatten Recht - meinte auch Paul.

 

Unsere Lieder in geordneter Reihenfolge: „Von den zwei Hasen“, „Frisch gesungen“ und das „Trinklied“. Ein großer Dank geht an die knapp 30 Sangesbrüder, die diesen überzeugenden Auftritt gewährleisteten. Ein noch größerer Dank gilt aber Paul, der uns in wahrscheinlich mühsamer Arbeit beigebracht hat, ordentlich die Liedtexte zu lernen, um auswendig singen zu können. So hoffen wir alle, dass es nicht der letzte gemeinsame Auftritt mit Paul war, sondern dass noch viele folgen werden.

 

Hans-Georg Fischer, Naumburg

 

 

Himmelfahrtswanderung am 2.6. 2011

Die seit vielen Jahren zur Tradition gewordene Himmelfahrtswanderung begann an der „Thüringer Pforte“. 9 aktive und fördernde Mitglieder des Chores fanden sich um 10.00 Uhr ein und wanderten durch die Moritzwiesen, an der „Alten Saale“ entlang zum Baggerteich und dann weiter nach Almrich. Leider hatten wir auf diesem Weg einen Wanderer verloren. Nach einer kurzen Einkehr bei „Schwabes“ ging es über die Aeplerberge, Prinz-Heinrich-Stein zum Napoleonstein (nicht Blücherstein), der in einer Topographischen Karte von 1906 so benannt ist. Von hier genossen wir die Aussicht über das schöne Saaletal. Schließlich hatten wir einen Sangesbruder dabei, der sicher noch nie hier oben war. Über schattige Waldwege wanderten wir zur „Schönen Aussicht“ in Bad Kösen. Auf der Terrasse ließen wir uns einen Mittagsimbiss und dazu ein kühles Bier schmecken. Unter den Weinbergen entlang ging es wieder in Richtung Naumburg. Nach einer kurzen Einkehr im „Fischhaus“, denn hier war uns zuviel Trubel, führte uns der Weg wieder über Almrich zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, der „Thüringer Pforte“ zurück.

 

Klaus Keidel, Naumburg

 

 

Sängerfahrt 2011 am 28./29.5. 2011

Planmäßig trafen sich am Samstagmorgen, den 28. Mai, 21 Sänger des Claudius-Männerchores e. V. an der Vogelwiese in Naumburg, um mit einem Bus der Firma Philipp Reisen (Steigra) die Sängerfahrt nach Pohlheim anzutreten.

 

Vom Busfahrer Karl-Heinz Sebastian willkommen geheißen, ging es, kurz nach sieben Uhr, in Richtung Gelmeroda. Dort wurden wir vom Chorleiter Paul Symann und seiner Frau Jenny neben der örtlichen Kirche zum Frühstück empfangen. Es gab Fettschnitten, leckeren Kuchen sowie vom Busfahrer gereichten heißen Kaffee. Nach diesem willkommenen Aufenthalt, wobei in der Kirche gesungen wurde, ging die Fahrt weiter nach Pohlheim.

 

Dort angekommen, wurden die Sänger und der Chorleiter vom Vorsitzenden des Männergesangvereines „Frohsinn-Garbenteich“, Gerhard Heimann, im Biergarten des Gasthauses „Grüner Baum“ herzlich willkommen geheißen. Gasthauswirt Herr Sommer spendierte darauf folgend als Willkommenstrunk einen feinen Kräuterlikör der Firma Peter Busch Likör, 1858 Düsseldorf, mit dem legendären Namen „Killepitsch“ benannt. Anschließend wurde ein Mittagessen gereicht.

 

Nach diesem Mittagessen ging es mit dem Bus zum örtlichen Friedhof, wo am Grab der großzügigen Förderin des Chores, Frau Susanne Martin, mit Blumen ehrend gedacht wurde.

 

Weiter ging es auf die Wetterau zu, wo es die fruchtbarsten Böden Deutschlands gibt. Das gemeinsame Mitglied beider Chöre, Reinhard Kissel, erzählte als wir an der Burg Münzenberg vorbeifuhren, von dem „Wetterau Tintenfass“, sowie vom Taunus-Mittelgebirge, einem großen Schiefergebirge, und auch vom Feldberg. Der Taufstein (773 m) im Vogelsberg, einem hessischen Mittelgebirge, als höchstes zusammenhängendes Vulkangebiet  Mitteleuropas und gleichzeitig als höchstes geschlossenes Basaltmassiv bekannt, wurde von ihm als Reiseleiter ebenfalls erwähnt.

Angekommen im Hessenpark konnten in diesem Freilichtmuseum Fachwerkhäuser bewundert werden. Dieser Park ist 1974 von der hessischen Landesregierung gegründet worden. Die Häuser sind damals aus anderen Dörfern abgetragen und dort, genau so wie es früher war, neu aufgebaut worden.

 

Zurückgekehrt in Pohlheim ging es zum Vereinslokal des Männergangvereins „Frosinn-Garbenteich“, wo dem im weißen Chorhemd gekleideten, leider nur aus 21 Sängern bestehenden Claudius-Männerchor, eine reichliche warme Mahlzeit serviert wurde. Nach dieser schönen Verpflegung wurde von den Sangesbrüdern des Männergesangvereins „Frohsinn-Garbenteich“ unter der Leitung von Chorleiter Jürgen Schöffmann mehrere Lieder gekonnt zu Gehör gebracht. Danach waren die Männer des Claudius- Männerchores an der Reihe. Hierbei war von Antagonismus überhaupt nicht die Rede. Denn schon nach dem Erstkontakt mit Reinhard Kissel im Jahre 2001 ist seit 2002 der Claudius-Männerchor Naumburg e.V. in Freundschaft mit dem Männergesangverein „Frohsinn-Garbenteich“ aus Pohlheim verbunden. Beide Männerchöre haben immer noch eine gehörige Portion  Idealismus. In ungezwungener Atmosphäre wurde von Vorstandsvorsitzenden Gerhard Heimann und Jürgen Schmidt Lobensworte und Präsente ausgetauscht.

Nachdem beide Chöre zum zweiten Mal ihre ausgewählten Lieder gesungen hatten, wurde aus beiden Chören ein gemeinsamer Chor gebildet. Abwechselnd unter der Leitung von Chorleiter Jürgen Schöffmann und Chorleiter Paul Symann wurde brüderlich gesungen. Danach war es an der Zeit, sich gemütlich beim Genuss von Getränken bis abends spät zu unterhalten.

 

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen, den 29. Mai, ging es nach Marburg an der Lahn, wo die Elisabethkirche, erbaut über dem Grab der 1235 heilig gesprochenen ungarischen Königstochter, Landgräfin Elisabeth ( 1207-1231), besucht wurde. In der Kirche wurden vom Claudius-Männerchor die Lieder „Das Morgenrot“ (R. Pracht) und „Heilig“ (J.P. Neumann / F. Schubert) dermaßen schön gesungen, so dass den Sängern vom Chorleiter Paul Symann ein großes Lob gezollt wurde.

Damit wurde bewiesen, dass trotz zunehmenden Alters der 21 Sangesbrüder diese beiden Lieder auch mit jugendlichem Elan gesungen werden können. Anschließend wurde vom Stadtführer Jörg Grunwaldt noch eine kurze Stadtführung durch die Altstadt Marburgs durchgeführt. Nach dem Mittagessen ging es heimwärts, wo das Endziel Naumburg abends erreicht wurde.

 

Fazit: Den Gastgebern und Organisatoren beider Chöre ein großes Lob. Verpflegung und Unterkunft waren sehr gut. Der Einsatz aller lobenswert. Im Endeffekt war es ein prägendes, unvergessliches Ereignis mit viel Gaudi.


 

Rijk Lussenburg, Naumburg

 

 

Muttertagskonzert am 8.5. 2011

Das für Sonntag den 8. Mai 2011 benannte Frühlingsfest wurde, zum Auftritt unseres Chores im Hotel „Zur Alten Schmiede“, mit dem Titel „Im Paradies zur Saale“, zutreffend angekündigt. Der Saal im Hotel war, auf gut Deutsch, gerappelt voll. Der Andrang war so groß, dass extra Stühle herbei geschafft werden mussten.

 

Nachdem die Gäste und die geladenen Ehrengäste vom 1. Vorsitzenden Jürgen Schmidt mit freundlichen Grußworten willkommen geheißen worden waren, zeigten die Musikstudenten Juliane Fischbeck (Violine) und Jonathan Kliegel (Viola), beide aus Weimar, der Stadt in der unser Chorleiter Paul Symann „copulieret“ wurde, was sie beide, musikalisch betrachtet, zu bieten hatten. Ihre Darbietung war für unseren Chor weniger eine Unterstützung (wie die MZ berichtete), sondern vielmehr das Tüpfelchen auf dem i, womit sie, zusammen mit dem Chor, dem Frühlingskonzert zum Muttertag Glanz verliehen haben.

 

Wie das Lied Nr. 10, vom deutschen Schriftsteller Adelbert von Chamisso betitelt und vom deutschen Komponisten Philipp Friedrich Silcher komponiert, schon dem Titel nach besagt, wurden alle sorgfältig ausgesuchten Lieder frisch und motiviert gesungen.

Diese Feststellung bestätigt gleichzeitig, dass der Claudius-Männerchor noch quicklebendig ist und in Naumburg viel Anklang findet.

 

Der Grund, dieses 180. Chorjubiläum mit einem breiten Repertoire an Liedern zu feiern, hat ebenso viel dazu beigetragen, den Wert des Chores in der Beliebtheit in Naumburg, möglichst bleibend, zu wahren.

 

So, wie die Blütezeit des Chores in der Festschrift zum 175-jährigen Chorjubiläum 2006 schon ausführlich beschrieben wurde, ist auch nach weiteren fünf Jahren bewahrheitet worden, dass unsere Sangesbrüder das kulturelle Leben der Stadt mitbestimmend bereichert haben. Sie haben ihre Höhen nicht nur stimmlich gemeistert.

 

Unser Chorleiter Paul Symann und der Vorstand haben nachweisbar dem Chor die notwendigen Impulse gegeben.

 

Das Engagement, der Zeitaufwand und vor allen Dingen das entgegengebrachte Verständnis der Familienangehörigen ist nicht nur lobenswert, sondern auch lebenswert und erforderlich für eine erfolgreiche Fortsetzung der Chorarbeit mit viel Spaß an der Freude.

 

Rijk Lussenburg, Naumburg

 

 

Wenzelspreisverleihung am 28.4. 2011

Der Applaus ist des Künstlers Brot

 

Am Vorabend der Traumhochzeit der britischen Monarchie war der Claudius-Männerchor geladen, die diesjährige Wenzelspreisverleihung der Mitteldeutschen Zeitung musikalisch zu umrahmen. Nach dem Einsingen und einem kurzen Blick auf das kalte Büfett und nachdem wir uns unseren Auftrittsplatz  „erkämpft“ hatten, durften wir die anwesenden Gäste mit drei Liedern unterhalten. Zum Auftakt boten wir das allseits geliebte „Mala moja“ an, um dann mit zwei passend ausgesuchten Weinliedern das Dorf Roßbach zu ehren. Es erklangen „Im Weinparadies“ und „Aus der Traube in die Tonne“.  Der viele Beifall war dann Beleg dafür, dass wir so schlecht nicht gewesen sein konnten. 

 

Ein ganz lieber Dank sei den Männern gesagt, die so  zahlreich zu diesem Auftritt erschienen waren. Immerhin waren wir 28 Sänger, wobei knapp 30 besser klingt. Allen mit triftigen Gründen entschuldigten Sängern sei gesagt, dass auch diese Einsätze zur Chorarbeit gehören.

 

Hans-Georg Fischer, Naumburg

 

 

Frühjahrswanderung am 16.4. 2011

Unsere traditionelle Frühjahreswanderung am 16. 4. 2011 begann bei schönem Frühlingswetter am Theaterplatz. Um 14.00 Uhr trafen sich erst einmal 13 wanderfreudige Sänger, um in Grochlitz noch 6 Wanderer aufzulesen. Der Weg führte über Alt-Grochlitz zum Felsenkeller. Hier wollten wir erst einmal einkehren. Nachdem noch 4 Wanderer hinzukamen, ließen wir uns zu einem kleinen Ständchen überreden. Der Wirt dankte mit einer Runde Kümmerling aus seiner Vorratskiste, sicher für solche Anlässe angelegt. Danach brachen wir nach Schönburg auf. Bei dem frischen Grün der Bäume und Büsche, dem Rauschen der Saale und angeregten Gesprächen waren wir auch schnell in Schönburg angekommen. Der Aufstieg zur Burg wurde bewältigt, denn hier erwarteten uns im Rittersaal der Schönburg die Rad- und Autofahrer mit ihren Frauen zur Kaffeetafel. Nach der Begrüßung mit einem Fanfarensignal durch den Wirt und der Aufforderung, ein Lied vor dem Kaffeetrinken zu singen, der wir aber wegen des fehlenden Chorleiters und seines Stellvertreters nicht nachkommen konnten, ließen wir uns Kaffee und Kuchen schmecken. Dieter Kohnke erklärte sich bereit, ein kleines Ständchen für unsere Frauen zu dirigieren. Danach wollten wir in gemütlicher Runde bei Bier und Wein den Nachmittag beschließen. Entgegen den vorherigen Absprachen war dies aber in den Gasträumen nicht möglich. Wir hätten im Biergarten Platz nehmen müssen, da die Räumlichkeiten für eine andere Veranstaltung vorbereitet werden müssten. Zu einem geselligen Abschluss des Nachmittages - zur Erinnerung an die schönen Stunden bei einem Frühschoppen anlässlich der ersten Begegnung mit unseren Achen - Horbacher Sangesfreunden auf der Schönburg - ist es somit nicht mehr gekommen. So traten wir enttäuscht den Heimweg an.

 

Klaus Keidel, Naumburg

 

 

Herrnhuter Sterne GmbH - Herrnhuter Advents- und Weihnachtsstern

Advent und Weihnachten

Zeit der Stille

und Besinnung,

bis jemand

auf die Idee kam,

dass Geschenke

sein müssen.

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